Versiegelung
Die vollautomatische Appliziereinrichtung wurde entwickelt, um Distanzplättchen auf Isolierglaseinheiten anzubringen. Sie verfügt über eine Höhenmesseinrichtung und eine bewegliche Appliziereinheit. Es kann flexibel zwischen zwei und fünf Applizierköpfen gewählt werden, um den individuellen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Transportstation der APKV-A ist mit einer Appliziereinheit ausgestattet und wird in der Regel vor einer automatischen Versiegelungsanlage positioniert. Die Rückwand der Anlage ist mit versenkten, leicht austauschbaren Spezialrollen versehen, die einen sicheren und mühelosen Transport der Glasscheiben ermöglichen. Der Glastransport erfolgt über Transportrollen, die mit einem besonders widerstandsfähigen Belag versehen sind.
Die programmtechnische und elektrische Steuerung der APKV-A ist mit der nachfolgenden Hauptmaschine, einer automatischen Versiegelungsanlage, verbunden. Die Applizierköpfe sind hinter der Glaslauflinie in der Rückwand der Anlage eingebaut. Bei Bedarf kann mit der LiSEC Maschinentype APKVF-A auch eine Applikation von der Vorderseite erfolgen.
Je nach Höhe der Glasscheiben können zwei bis fünf Korkapplizierköpfe gewählt werden (siehe Optionen). Die Anklebepunkte werden durch eine Steuerung bestimmt, die sie entsprechend der jeweiligen Glasgröße sowohl übereinander als auch hintereinander anordnet. Die Appliziereinheit für die erste bzw. unterste Reihe ist stationär angeordnet, während die Appliziereinheiten für die zweite bis fünfte Ebene über gesondert zugeordnete Führungsbahnen sowie eine elektronisch gesteuerte Antriebseinheit in die erforderliche Position gebracht werden.
Die Abrollhaspeln sind zusammen mit dem Applizierapparat an der Rückseite der Maschine platziert.
Das Korkband durchläuft die Messzone im Applizierapparat und wird dort von einem Schneideapparat auf die erforderliche Länge geschnitten. Der Kork wird anschließend mit dem Schneidewerkzeug direkt auf die vorbeifahrende Glasscheibe aufgestempelt. Die Anzahl der Applizierpunkte in der Vertikalen wird entsprechend der Scheibenhöhe im Programm der Prozesssteuerung festgelegt. Die Glaslänge und -höhe werden entweder von einer integrierten Messeinrichtung ermittelt oder können über Datensätze von einer übergeordneten Produktionssteuerungs-Software übernommen werden.
Die LiSEC APKV-A ist die perfekte Lösung für Glasverarbeiter jeder Größe, um Isolierglaselemente oder Einzelgläser automatisch mit Korkplättchen zu versehen. Diese Plättchen sorgen dafür, dass die Glaseinheiten während der Lagerung getrennt bleiben. Dank ihrer wartungsfreundlichen Konstruktion und robusten Bauweise ist die APKV-A eine benutzerfreundliche und wartungsarme Anlage.
Die Anlage bietet zahlreiche Vorteile, die für den Kunden ein optimales Ergebnis gewährleisten:
Variable Anzahl der Applizierköpfe
Die Anzahl der Applizierköpfe kann je nach Scheibengröße angepasst werden, um stets die optimale Anzahl an Plättchen für die jeweilige Scheibe zu applizieren.
Verarbeiten verschiedener Korkbänder
Die APKV-A kann verschiedene Korkbänder verarbeiten. Die von LiSEC getesteten und freigegebenen Bänder sind in der Freigabeliste hinterlegt.
Applikationsposition über Programmautomatik
Die optimale Position der Plättchen wird automatisch vom Programm ermittelt und appliziert. Mittels einstellbarer Parameter kann die Berechnung der Positionen an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.