Rahmenverarbeitung
Die LiSEC DFA-A ist eine vollautomatische Trockenmittel‑Füllstation für maximale Effizienz und Prozesssicherheit in der Isolierglasfertigung. Sie ermöglicht die gleichzeitige Befüllung zweier Rahmenseiten und wurde speziell für die vollautomatische Abstandhalterfertigung inklusive Anbindung an Isolierglaslinien mit Rahmensetzrobotern entwickelt. Das Ergebnis: hohe Anlagenleistung, saubere Abstandhalterrahmen und ein materialschonender, dokumentierbarer Füllprozess.
Wie ist die DFA‑A aufgebaut und welche Rahmengrößen sind möglich?
Die DFA‑A von LiSEC arbeitet mit zwei verfahrbaren Füllköpfen, die automatisch auf die aktuelle Rahmenbreite positioniert werden. Die Anlage ist für die Verarbeitung aller gängigen starren Abstandhaltermaterialien in der Isolierglasfertigung ausgelegt.
Verarbeitbare Rahmengrößen:
Wie funktioniert die automatische Trockenmittelbefüllung?
Der Abstandhalterrahmen wird automatisch aus einem vor der Anlage platzierten Rahmentransportwagen (RTW) entnommen und exakt positioniert. Die beiden Füllköpfe passen sich selbstständig an die Rahmenbreite an.
Der Füllprozess umfasst:
Nach dem Füllvorgang wird der Rahmen an die Rückwand übergeben, abgesenkt und über ein Transportband zur nachfolgenden Butyl‑Beschichtungsanlage transportiert.
Wie wird die hohe Anlagenleistung erreicht?
Die DFA‑A nutzt ein mehrstufiges Prozesslayout. Durch zusätzliche Verarbeitungsebenen werden die Schritte Entnahme inklusive Ausrichten, Befüllen und Abtransport räumlich getrennt und können parallel ablaufen.
Zusätzlich wird die Rahmenhöhe im Portraitformat unmittelbar vor der Füllposition gemessen. Dadurch ist ein flexibler Abtransport möglich – auch dann, wenn sich der vorherige Rahmen noch auf dem Transportband befindet. Das Ergebnis sind optimierte Taktzeiten ohne manuelle Eingriffe.
Wie sorgt die DFA-A für Sauberkeit und Prozesssicherheit beim Füllvorgang?
Ein zentrales Qualitätskriterium vollautomatischer Isolierglaslinien ist die Sauberkeit der Abstandhalterrahmen. Die DFA‑A verfügt dazu über eine integrierte Kombination aus Abblas‑ und Absaugtechnik direkt in der Klemmvorrichtung.
Dadurch werden:
Wie verarbeitet die DFA-A große und instabile Abstandhalterrahmen schonend?
Moderne Abstandhalterprofile werden zunehmend dünnwandiger und weisen geringere mechanische Stabilität auf. Die DFA-A wurde von LiSEC gezielt für diese Anforderungen in der Isolierglasproduktion entwickelt.
Vier Auflagepunkte, davon zwei breitenverstellbar, sorgen für ein sicheres und materialschonendes Rahmenhandling beim Absenken großer Formate und instabiler Materialien. In die Rückwand ist ein ausfahrbarer, horizontaler Transportriemen integriert, der Verformungen beim Austransport sehr großer Formate minimiert und verhindert, dass schmale, hohe Rahmen beim Beschleunigen kippen.
Wie wird der Trockenmittel-Füllprozess überwacht?
Die gefüllte Trockenmittelmenge wird über ein volumetrisches Messsystem in den Vorlaufbehältern erfasst. Dies ermöglicht:
Bei Anbindung an die LiSEC Software lis.linemanagement ist zusätzlich ein Soll‑/Ist‑Vergleich der Füllmengen je Rahmen möglich.
Für wen ist die automatische Trockenmittel‑Füllstation geeignet?
Die DFA‑A ist die ideale Lösung für Isolierglashersteller, die:
Maximale Linienleistung durch parallele Trockenmittelbefüllung
Parallele Prozessschritte sorgen für kurze Taktzeiten ohne zusätzliche Bedienereingriffe.
Saubere Abstandhalterrahmen für stabile Folgeprozesse
Dank integrierter Abblas‑ und Absaugtechnik werden Trockenmittelreste zuverlässig entfernt. Saubere Rahmen schaffen die optimale Basis für nachfolgende Prozesse wie Butylieren und automatisches Rahmensetzen.
Dokumentierte Qualität und hohe Prozesssicherheit
Ein volumetrisches Messsystem überwacht die exakte Trockenmittelmenge pro Rahmenschenkel in Echtzeit. Das sorgt für nachvollziehbare Qualität, frühzeitige Fehlererkennung und maximale Prozesssicherheit in der Isolierglasfertigung.